Hela Tagesberichte

Herbstlager Tagesbericht 6

04.10.2018

Am Morgen war es sehr ruhig im Pfadiheim, da beinahe alle Wölfe noch am schlafen waren als die Leiter uns weckten. Es gab später z’Morgen und wir starten gemütlich in den Tag. Nach dem Ämtli beobachteten wir Adagio und Orion wie sie versuchten Batta in die Gegenwart zu schicken da dieser studieren gehen musste. Allerdings klappte es offenbar nicht so wie es sollte und die beiden schrien sich an wer jetzt einen Fehler gemacht hat. Anstatt Batta zu verschicken haben die Forscher uns alle nach Frankreich geschickt. In eine Zeit die sich «la Résistance» nennt. Wir versammelten uns anschliessend draussen um uns im Flaggenklauen zu üben. Vorher wärmten wir uns zusammen auf der grossen Wiese mit einigen Minispielen auf. Anschliessend kämpften wir einige Zeit lang im Wald. In der Mitte des Spieles gab eine kurze Pause, in der uns die Küche mit warmem Tee verpflegte. Anschliessend ging es weiter. Direkt um Zwölf war das Spiel fertig und so konnten wir uns heisshungrig aufs Mittagessen stürzten. Am Nachmittag versammelte uns der CEO Think wieder und erklärte uns, dass er eine Idee hatte. Das alte Frankreich war für seine Kuns bekannt und so wollte er etwas von dieser Kunst kopieren. Also setzten wir uns alle zusammen hin begannen kleine Kunstwerke zu erschaffen. Zwischendurch gingen wir raus und durften Fussball spielen während unsere Arbeit trocknete. Anschliessend mussten wir alle duschen gehen. Um Sechs gab es z’Nacht, nämlich Schinkengipfeli. Dabei ass ein Wölfli ganze 25 Stück! Nach dem z’Nacht und den Ämtli versammelten wir uns wieder und mussten uns warm anziehen. Wir bekamen alle ein Liederbuch und setzten uns draussen ums Feuer. Wir sangen und gelegentlich wurde ein Witz erzählt und erst als das Feuer ganz heruntergebrannt war bewegten wir uns wieder ins Heim. Vorher wagten wir uns ein letzten Mal in die Zeitmaschine und hofften dass wir nun wieder in der Gegenwart landen würden. Ob es geklappt hatte würden wir allerdings erst am nächsten Morgen sehen…

Miis Bescht
Liiri & Wolfsstufe


Herbstlager Tagesbericht 5

03.10.2018

Die Forscher weckten uns wie gewohnt um Halb Acht. Zumindest versuchten Sie es. Allerdings machten wir ihnen einen Strich durch die Rechnung und alle waren schon wach als sie kamen. Also riefen sie uns nur zum Essen und es gab feinen z’Morgen. Nach dem Essen erklärten uns die Forscher, dass wir genau im Übergang vom alten Rom ins Mittelalter gelandet sind. Also mussten wir uns nun auch noch mit Rittern herumschlage. Um uns darauf vorzubereiten konnten wir uns für die Spezabzeichen einschreiben. Es gab den Feuerspez, den Spez für Natur, den für Kochen und einen in Samariterkunde. Wir begannen in kleinen Gruppen und vertieften uns in die Spez die wir ausgewählt hatten. Der Feuerspez sammelte draussen zunächst verschiedenes Holz und begann dann ein Feuer zu machen. Dazu durften sie nur einen Feuerstein nutzen. Mit einigen Anlaufschwierigkeiten klappte es schliesslich. Der Naturspez kleidete sich warm ein begab sich dann in den Wald wo sie Tierspuren suchten und die verschiedenen Pflanzen kennenlernten. Beim Samariterspez konnten wir mit Akaluk den ganzen Sanikoffer auseinander nehmen und lernten was wir wofür brauchten und was wir machen müssen, wenn sich ein anderes Wölfli verletzt. Und beim Kochspez durften wir mit Capo den Z’mittag kochen. Am Nachmittag erklärte Professor Siemis uns, dass mit dem Mittelalter einige Erfindungen und viel Wissen verloren gegangen war und wir uns dadurch einen Vorteil sichern konnten. Ritter konnten nicht schwimmen! Also packten wir unsere Badeklamotten ein und machten uns auf den Weg ins nächste Schwimmbad. Dort angekommen durften wir uns voll austoben. Es hatte eine Rutsche und einen Sprungturm, bei dem sich einige sogar auf den Fünf-Meter-Turm wagten. Allerdings ging die Zeit viel zu schnell um und wir mussten nach bereits Zwei Stunden das Schwimmbad wieder verlassen. Wir kamen direkt auf den z’Nacht wieder nach Hause. Allerdings war das Essen etwas speziell. Die Leiter hatten alle Tische mit Packpapier eingewickelt. Und da man im Mittelalter das lesen und schreiben verlernte, mussten wir auch dies wieder üben. Dabei durften wir während dem gesamten z’Nacht nichts sagen. Zur Überraschung aller klappte es beinahe perfekt. Nur hie und da war ein flüstern zu hören. Nach dem Essen entdeckten wir das die Küche versuchte vor uns zu verstecken das sie Popcorn machten. Sie erklärten uns zwar, dass das Popcorn nur für die Leiter war, aber sofort war allen klar was heute kam. Filmabend! Kurz darauf versammelten wir uns im grossen Aufenthaltsraum und der Film begann. Wir schauten Hui-Buh. Die Zeit verging viel zu schnell und der Film war zu früh fertig. Erst als uns die Leiter erklärten das es bereits sehr spät war und wir am nächsten Morgen wieder früh aus dem Bett mussten, gingen wir schlafen…

Miis Bescht
Liiri & Wolfsstufe


Herbstlager Tagesbericht 4

02.10.18

Die Sonne war nicht zu sehen, als wir aufstanden. Damit ist nicht gemeint, dass wir um eine Unzeit aus den Federn mussten, sondern dass der Tag sehr bewölkt und kalt begann. Trotzdem versammelten wir uns früh für den z’Morgen. Immerhin lag ein grosser Tag vor uns. Die Forscher erklärten Uns, dass sie die ganze Nacht durchgearbeitet haben und mehrere Versuche unternommen haben uns wieder in unsere ursprüngliche Zeit zu schicken. Dabei sind sie einen Schritt weitergekommen und haben Uns ins alte Rom gebracht. Wir hörten, dass in der Nähe die Römer einen grossen Park haben, in dem sie angeblich einige gefährliche Tiere eingefangen hatten. Also packten wir unsere Siebensachen und marschierten los. Direkt hinter unserem Pfadiheim begaben wir uns in den Wald und folgten den Wegen den Hügel hinauf. Unterwegs machten wir einen Halt, wo alle sich kurz verpflegen konnten und wir noch ein, zwei Spiele spielten. Anschliessend, als wir alle wieder richtig warm hatten begaben wir uns auf den letzten Teil des Hinweges und erreichten kurz darauf den Tierpark. Dort teilten wir uns in kleine Gruppen auf und durften den Park erkunden. Wir sahen viele verschiedene Hirsche, Wildschweine und sogar Wölfe. Nur den Luchs hat niemand entdeckt. Nach zwei Stunden versammelten die Leiter uns wieder und unsere Verstärkung traf ein. Die Küche lieferte uns mit ihrer Kutsche unser Mittagessen und wir konnten auch unser z’Trinken wieder auffüllen. Anschliessend begaben wir uns zu unserem Mittagplatz. Dieser war direkt bei einem riesigen Aussichtsturm. Wir durften auf den Turm steigen, während die Leiter für uns grillierten. Es gab Wurst und Brot. Nach dem Essen hielten wir ein kleines Mittagschläfchen. Als alle wieder ausgeruht und fit waren starteten wir in den letzten Teil des Weges und nach kurzer Zeit kamen wir wieder bei unserem Heim am. Alle gingen duschen und schon bald gab es feinen z’Nacht. Nach dem Essen gab es einen entspannenden Abend nach römischen Style. Wir konnten Gesichtsmasken und Lippenbalsam machen und uns entspannen. Anschliessend kam bereits das Guet’Nacht-Lied und wir gingen alle müde ins Bett…

Miis Bescht
Liiri & Wolfsstufe


Herbstlager Tagesbericht 3

01.10.2018

Ein weiterer Zeitsprung brachte uns in die Zeit der alten Griechen. Nach dem Morgenessen kleideten wir uns für die Olympischen Pfadispiele, denn uns erwarteten verschiedenste Disziplinen, welche von Geschicklichkeit über Merkfähigkeit bis zur Schnelligkeit reichten. Sechs Posten warteten darauf, erobert und bezwungen zu werden. Nicht nur der Einzelne war wichtig, sondern das Team und dessen Mitglieder. Man musste sich absprechen und einander helfen und beistehen, um diese Spiele zu gewinnen. Die Zeit verlief rasend schnell und das Mittagessen wartete bereits auf uns. Pötzlich stürzte das Wissenschaftlerteam, bestehend aus Adagio, Orion, Siemis und Akaluk ins Esszimmer und diskutierten lautstark. Die Maschine war schon wieder kaputt! Adagio hatte sogar seinen Schraubenschlüssel in der Zeitmaschine verloren! Think, der Chef mit dem Geld, wollte uns nicht noch mehr Geld geben, denn in der Vergangenheit ‘sei es sehr schwer, Geld aufzutreiben. Siemis und Orion, die Wissenschaftler der Zukunft und der Vergangenheit schlugen vor, dass alle zusammen die ominöse «Schule von Athen» aufsuchen und diese ausspionieren sollten, um neue Ideen für die Zeitmaschine zu finden. Mit unserem Streitwagen, bestehend aus sechs Pferden, fuhren wir im Galopp zur «Schule von Athen», welche in grossen Buchstaben das Fremdwort TECHNORAMA trug, ein sehr komischer Name. Wir freuten uns auf diesen Besuch, denn es gab sehr viele Exponate und Experimente zu entdecken und zu testen. Von einer Vorführung mit Blitzen und Strom wurde uns das Phänomen «Blitz» erklärt und veranschaulicht, in einer «Gas-Show» zeigte ein Mann in einem weissen Kittel uns die Welt der «Chemie», eine sehr griechische Erfindung mit einem sehr griechischen Namen. Weiter gab es eine ganze Reihe von Holzspielzeugen, welche oft als Kugelbahnen erkennbar wurden. Eine dieser spannenden Bahnen wurde mit Hilfe einer «Gigampfi» in Bewegung gesetzt. Der Besuch war viel zu kurz und nach nur vier Stunden reisen wir in unserem Gespann zurück zu unserem Labor. Gleich nach der Ankunft wurde uns das Abendessen aufgetischt und wir spielten genossen unsere Freizeit, bis Adagio und Orion in unsere Zimmer gestürzt kamen und wahllos furchtlose Wölfe auswählten, welche ihnen helfen mussten, die Zeitmaschine zu vervollständigen. Dies war jedoch nur ein gemeiner Trick, denn in Wahrheit war der Tag der Taufe gekommen, in der die Wölfe, die noch keinen Namen hätten, sich ihre Pfadinamen verdienen mussten. Die Wölfe mussten sich die Augen mit ihrer Krawatte verbinden und dann in Badehosen einen Parcours blind ablaufen und dabei verschiedene Aufgaben lösen, bis sie zum Schluss die allbekannte (eher berüchtigte) «Blutsuppe» probieren durften (mussten 😊) und dann wurde ihnen der Pfadiname vergeben. Voller Stolz, aber mit schlotternden Knien gingen die getauften Wölfe duschen und wir sammelten uns für das Nachtlied, das Ende eines sehr spannungsreichen und interessanten Tages…

Miis Bescht
Liiri & Wolfsstufe


Herbstlager Tagesbericht 2

30.09.2018

Wir konnten es nicht abwarten, endlich zu wissen in welcher Zeit wir nun sind. Daher sind bereits um Sechs Uhr die ersten aufgewacht und haben sich nach unten gewagt. Schliesslich erschien auch Adagio der uns beichtete, dass er einen Fehler gemacht hat. Laut seinen Berechnungen sind wir nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit gereist!! Wir landeten im Zeitalter des alten Chinas. Wir entschieden uns zu unserer Sicherheit im Heim zu bleiben und etwas über die Techniken der Chinesen zu lernen. So lernten wir unter anderem wie man jemanden verarztet, viel über die verschiedenen Seile und Knoten und über die Natur. Anschliessend gab es Mittagessen. Allerdings gab es Chinesische Nudeln, da die Küche natürlich nur auf den heimischen Märkten einkaufen konnte. So gestärkt haben wir am Nachmittag dem Kaiser von China geholfen seine gestohlenen Kleider zurück zu bekommen. Dabei mussten wir nicht nur mit den anderen Gruppen zurechtkommen, sondern auch mit den Leitern, die als «Reisemafia» unterwegs waren und uns unser hart verdientes Geld stahlen. Danach mussten alle Duschen gehen. Nach dem z’Nacht, erneut chinesisch angehaucht, waren wir alle zusammen am «Werwölfle». Plötzlich platzte Adagio rein, der gerade an der Zeitmaschine gearbeitet hat. Er berichtet uns, dass die wichtige Rechnung die er gerade ausgerechnet hat bei einem starken Windstoss aus dem Fenster geweht wurde. So schnappten wir uns einige Fackeln die draussen bereitstanden und machten uns auf den Weg in den Wald. Wir suchten überall und fanden zum Glück den Zettel mit allen Buchstaben und Zahlen drauf. Während es für uns Kuchen gab, bereiteten die Leiter die Zeitmaschine draussen vor. Wir erlebten den Start der Maschine noch, doch Adagio erklärte uns, dass er nun einige Zeit brauchen würde um herauszufinden ob es funktioniert hatte. So gingen wir müde ins Bett, voller Neugierde auf Morgen…

Miis Bescht
Liiri & Wolfsstufe


Herbstlager Tagesbericht 1

29.09.2018

Endlich war es so weit! Wir besammelten uns um 10 Uhr am Bahnhof Gossau um uns auf unsere bisher grösste Reise zu machen. Die Leiter erklärten, dass sie in Winterthur eine «Basis» aufgebaut hätten, von der aus wir in der Zeit reisen würden. Also machten wir uns mit dem Zug auf den Weg. In Winterthur mussten wir zunächst ein kleines Stück zu Fuss gehen bevor wir einen wohlverdienten Mittagshalt einlegen konnten. Anschliessend begannen wir die Umgebung zu erkunden. Wir bekamen verschiedene Postenblätter auf denen wir jeweils ein bestimmtes Bild in der Umgebung suchen mussten. Dann durften wir endlich das Heim zum ersten Mal betreten. Wir konnten unser Gepäck in die Zimmer bringen und uns einrichten. Anschliessend gab es bereits den ersten Znacht, der sehr fein war. Nach dem Essen hatten wir noch etwas Zeit bis wir uns wieder versammelten um zusammen den Lagerpakt zu besprechen. Dann kam schliesslich der grosse Moment. Die Leiter schickten uns einen Moment lang ins Zimmer um die Zeitmaschine einzurichten. Schliesslich riefen sie uns. Voller Spannung betraten wir den Raum, doch Akaluk, der sich mal wieder zu viele Sorgen um unsere Sicherheit machte, schickte uns raus um draussen zu warten. Auf einmal stieg überall stinkender Rauch auf und im Forschungszimmer der Leiter erklang fremde Musik und Blitze flogen durch den Raum. Nach kurzer Zeit beruhigte sich die Maschine wieder, doch irgendetwas stimmte nicht mehr. Die Leiter kamen allerdings nicht darauf, was es war und so gingen wir schlafen, um Morgen herauszufinden was denn nun passiert ist…

Miis Bescht
Liiri & Wolfsstufe