Lagertagebuch

Lagertagebuch:

Tag 1, 08.07.2018:

Wir versammelten uns heute Morgen um 7 Uhr beim Marktplatz in Gossau. Bei der Begrüssung erfuhren wir, dass wir als Familien im Fähnli, die von Batta und Akaluk entdeckte Goldader aufsuchen und um so reich zu werden. Danach fuhren wir los in Richtung Tessin. Während der Fahrt haben wir viel gesungen und gelacht. Der Zwischenhalt fand auf dem San Bernadino statt. Die Aussicht war sehr schön, da das Wetter sonnig war und kaum Wolken hatte. Es gab auch sehr hohe Steintürme zu bestaunen. Dies inspirierte uns selbst solche Steintürmer zu bauen während andere nach Kaulquappen in dem Bergsee suchten. Kurz nach 12 Uhr erreichten wir unseren Lagerplatz in Cevio an er Maggia. Als erstes wurden wir von Batta auf den Platz herumgeführt. Danach assen wir den Lunch und begannen kurzdarauf mit dem Aufbau unserer Zelte und richteten diese sogleich auch ein. Als wir fertig waren gingen wir ins knapp 200 Meter entfernte Cevio. Dort führten wir einen Foto-OL durch um die Stadt besser kennen zu lernen. Das heisst, wir mussten anhand von Bildern herausfinden wo ein gewisses Gebäude oder Platz ist. Als wir fertig waren, konnten wir uns umziehen und in der Maggia baden gehen. Der Fluss ist ein wenig kühl, jedoch ist es bei 30 Grad genau die Abkühlung, die wir gebraucht haben. Nach dem Abendessen hatten wir ein wenig Pause um unsere Zelte weiter einzurichten. Am späteren Abend beschlossen wir wie immer unseren Lagerpakt. Eine der Regeln besagt beispielsweise, dass wir anstatt Fluchworte nur noch Obst oder Gemüse verwenden dürfen. Nach dem „Guetnachtlied“ gingen wir allmählich in unsere Zelte und schliefen nach wenigen Gesprächen ein. 

Tag 2, 09.07.2018:

Es pfiff heute Morgen um 07:30 Uhr. Obwohl die meisten bereits wach waren, gab es noch einige Teilnehmer, welche so tief schliefen, dass sie das Antreten gar nicht gehört haben. Nach dem Frühstück teilten wir uns in verschiedene Gruppen ein und hatten Zeit die umliegende Gegend zu erkundigen, um so die beste Stelle für eine Goldmine zu finden. Danach hatten wir Zeit um unsere Lagerbauten zu errichten. Anschliessend konnten wir unseren Hunger beim Mittagessen mit leckeren Ravioli und Salat stillen. Als Nachmittagsprogramm stand ein Spielturnier an, bei dem wir unsere Gruppenfähigkeiten in verschiedenen Disziplinen beweisen konnten. Da es wie gestern sehr heiss war, hatten wir die Möglichkeit, uns im Fluss abzukühlen. Nach dieser kurzen Erfrischung ging es mit dem Einstieg zu den verschiedenen Spez-Ausbildungen weiter. Zur Auswahl gab es die Spezialisierungen: Wasser, Erste Hilfe, Pionier und Meteorologie. Das Essen der Spagetti Bolognese am Abend entwickelte sich zu einem Wettessen. Am Abend gab es dann das Lagerspiel. Wir spielten in den Familien gegeneinander ein Leiterlispiel, bei dem wir diverse Aufgaben und verschiedene Fragen beantworten mussten. Danach sangen wir zusammen das Gute-Nacht-Lied und gingen müde ins Bett.                    

Liebe Grüsse von allen Teilnehmer darunter auch die unzähligen Fliegen, welche und das schöne Wetter versuchen zu vermiesen.

Tag 3, 10.07.2018:

Nach dem Frühstück um 8 Uhr, ging es direkt los mit einem Sportturnier in welchem die verschiedenen Familien gegeneinander im Fussballball und Ultimate-Frisbee gegenüber standen. Es entwickelten sich spannende Partien, trotz der brennenden Sonne. Wie es beim Sport so ist, gab es einzelne Unterbrüche wegen kleinen Zusammenstössen und dergleichen. Das Turnier wurde frühzeitig beendet, da die Mittagssonne bereits ihren Höhepunkt erreicht hatte und wir alle hungrig und erschöpft waren. Nach dem Mittagessen hatten wir ein wenig Zeit für uns und konnten ein wenig entspannen. Danach folgte ein Holzsammelwettbewerb in welchem wir Holz für die Küche sammelten. Nach getaner Arbeit durften wir uns umziehen und in der Maggia baden gehen. Überraschenderweise war diese heute etwas erfrischender als in den letzten Tagen, was einige daran hinderte zu baden. Zum Abendessen gab es Burger. Diese waren sehr lecker und es wurden 7 Kilogramm Kartoffeln und pro Person zwei Burger verdrückt. Das ist auch kein Wunder nach solch einem anstrengenden Tag. PS: Das Mücken- und Fliegenproblem ist leider noch nicht besser geworden.

Tag 4, 11.07.2018:

Heute um 07:30 Uhr sind wir von Chäfer geweckt worden. Nach dem Frühstück hatten wir Zeit, mit dem nun eingetroffenen Holz, unsere Lagerbauten fertig zu stellen. Dabei standen uns die Leiter mit Rat und Tat zur Seite, jedoch sind die Feinheiten noch in Bearbeitung. Der Aufbau dauerte den ganzen Morgen und endete direkt mit dem Mittagessen. Nach dieser Stärkung hatten wir eine kurze Pause und sind daraufhin an die Maggia gegangen um uns abzukühlen. Sie war wie gestern sehr erfrischend und kühl. Es folgte der zweite und letzte Teil der Spez-Ausbildung. Die Teilnehmer, welche den Wasserspez gewählt haben, mussten wohl oder übel nochmals kurz in die erfrischende Maggia. Nachdem wir alles gelernt hatten, wurden wir auf unser Wissen noch geprüft. Nach einer kurzen Pause folgte das Abendessen mit einem sehr feinen Risotto, welches für 50 Personen berechnet war. Aber wir, die hungrigen Goldgräber, assen alles auf. Morgen findet die 2-Tages-Tour statt, für welche wir uns in Gruppen einteilen konnten. Nach dem Packen fand das Lagerspiel statt und wir sangen anschliessend das Gute-Nacht-Lied.

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