Geschichte

Der heilige St. Georg ist der Schutzpatron unserer Abteilung. Ritter Georg, ein Prinz in Kleinasien, starb im Jahre 303 als Märtyrer. Sein Kampf mit dem Drachen und die mutige Befreiung der Königstochter Aja sind allgemein bekannt. Die Ritter des Mittelalters erwählten ihn zum Schutzpatron. Unsere Abteilung pflegt diese Verbundenheit mit dem heiligen St.Georg in einer Ausrichtung an christlichen Grundwerten. So werden wir durch unseren katholischen Präses Edi Amstutz v/o Bonus in den Feldgottesdiensten der Lager, der Georgsandacht im April, der Rorate- sowie der Waldweihnachtfeier begleitet. Gegründet wurde die Pfadi St.Georg 1934. Einst sehr militärisch und streng katholisch geprägt, zeigt sich die Pfadi St.Georg heute weltoffen und dem Zeitgeist angepasst, ohne dabei ihren Ursprung und ihre Wurzeln zu vergessen. So gehört heute ein Computer im Lager zum Standard, um Tagespläne, Packlisten etc. auszudrucken. Auch mit dem Car in ein Auslandlager zu fahren ist nichts ungewöhnliches mehr. Geschlafen wird aber ab der Pfaderstufe nach wie vor in Zelten, gekocht wird mit Holz, Wanderungen und Geländespiele sind ebenso noch an der Tagesordnung wie das morgendliche Antreten und das Gute-Nacht-Lied im Lager. Ebenfalls geblieben, und das ist wahrscheinlich das wichtigste, ist die Kameradschaft unter den Pfadfinderinnen und den Pfadfindern. Selten ist sie in einem Verein so ausgeprägt und lang anhaltend wie in der Pfadi, häufig auch über die Aktivkarriere hinaus. Das ist mitunter der Hauptgrund, warum die Pfadi auch heute noch ein sinnvolle und spannende Freizeitbeschäftigung ist. Daneben kann die Pfadi den Kindern und Jugendlichen Erfahrungen und Erlebnisse schenken, die auch für das Leben neben der Pfadi von Nutzen sein können.