Lagerblog HeLa 2020

Lagerblog HeLa 2020

Samstag, 26.09.2020

Hurra endlich wieder HeLa! Pünktlich um 9:00 Uhr besammelten wir uns am Bahnhof Gossau, wo uns die Gallier in Empfang nahmen. Als Miraculix nach dem Antreten einen Schwächeanfall erlitt, beschlossen wir kurzer Hand, uns auf die Suche nach einem Nachfolger zu begeben. Mit den Bussen fuhren wir nach Lachen und erkundeten als erstes einen Spielplatz am See. Nachdem wir unseren Lunch bei starkem Wind gegessen hatten, begaben wir uns auf einen Foto-OL und lernten Lachen somit etwas besser kennen. Danach machten wir uns endlich auf den Weg zu unserem Lagerhaus. Dort angekommen, erwarteten uns bereits die restlichen Leiter und nach einem leckeren Tee blieb genügend Zeit zum Einpuffen, Werwölfle und Musik hören mit DJ-Sherlock. Zum Znacht gab es leckere Käsespätzli mit Apfelmus. Da sich die Gallier nach dem Essen „verhauten“, schrieben wir einen Lagerpakt. Nach einem Asterix und Obelix Quiz und dem Gute Nacht Lied, war es schon an der Zeit, schlafen zu gehen.

Sonntag, 27.09.2020

Heute Morgen waren wir alle schon sehr früh aufgewacht und spielten noch bis es dann eeeeendlich Frühstück gab. Als wir alle unsere Brote und Müsli gegessen hatten, mussten wir uns sportlich anziehen und schon ging es ab nach draussen auf die Spielwiese. Dort spielte die eine Gruppe verschiedene Ballspiele, während die andere Gruppe im Lagerhaus eine Art «Spionen-Mörderlis» spielte. Nachdem beide Gruppen drinnen und draussen in den Genuss der verschiedenen Spielen gekommen sind, wartete die Küche bereits mit dem Zmittag auf uns. Es gab Spaghetti Bolognese. Am Nachmittag durften wir aus FIMO verschiedene Objekte von Asterix und Obelix basteln, die wir dann an unsere Pfadiuniformen machen können. Nebenbei spielten die, die nicht am Basteln waren, verschiedene Spiele draussen, darunter «Bulldogge», «Rüeblizupfe» und «Giftiger Pilz». Nach dem Zvieri konnten wir noch duschen und hatten noch Freizeit bis zum Abendessen. Frisch gestärkt, ging es nach dem Essen auf, auf einen Fackelmarsch zusammen mit Miraculix auf die Suche nach den richtigen Kräutern für den Zaubertrank. Zurück im Heim gab es für alle noch warmen Tee und nach dem «Guet-Nacht-Lied» hiess es Pyjama anziehen, Zähneputzen und dann Ab ins Bett!

Montag, 28.9.2020

Der heutige Tag begann spannend. Denn noch vor dem Zmorgen mussten wir die Werwölfe unter uns ausfindig machen. Als dann die Leiter, wie immer als letzte, auch noch aufgestanden sind, gab es dann endlich Frühstück. Nach dem Essen machten wir unsere Ämtli und lernten bei einem Sanitätsblock ganz viele verschiedene Sachen, darunter Notfallnummern und die Bewusstlosen Lagerung. Vor dem Mittagessen mussten wir noch unsere Schwimmsachen für den Nachmittag packen. Nachdem wir die leckeren Hamburger aus der Küche verspeist hatten, ging es ab ins Hallenbad, wo wir uns den Nachmittag lang im Wasser austoben konnten. Müde und hungrig stiegen wir nachdem alle frischgeduscht waren wieder in die Busse und machten uns auf den Nachhauseweg. Im Lagerhaus angekommen hängten wir unsere Schwimmsachen auf und genossen unsere Freizeit, bis es bereits wieder an der Zeit war, Znacht zu essen. Es gab Reis mit Poulet-Geschnetzeltem und Gemüse. Am Abend schauten wir noch den Film «Asterix und Obelix» und fielen nach dem «Guet-Nacht» Lied müde in unsere Betten.

Dienstag, 29.9.2020

Noch vor dem Frühstück waren die ersten von uns schon wieder mit der Erschaffung von Gallien und Rom beschäftigt (Kappla), während andere ihre Fähigkeiten beim «Tschüttele» unter Beweis stellten. Nach dem alle gefrühstückt hatten, gab es einen Postenlauf durchs Heim, wo wir ganz viel über Pfaditechnik lernten. Es gab die Posten Pioniertechnik, Materialkunde, Pfadigeschichte, Naturkunde und Samariter. Die Pfader durften draussen einen Gotthard aufbauen. Vor dem Mittagessen bekamen wir noch Zeit, kurz schlafen zu gehen oder für uns ruhig ein Buch zu lesen. Zum Zmittag hat die Küche für uns Hörnli und «Ghackets» mit Apfelmus gekocht. Am Nachmittag mussten wir alle etwas Zaubertrank trinken, da uns ein Römerangriff bevorstand. Als dann alles vom Zaubertrank gestärkt und Kampfbereit waren, gingen wir in den Wald. Dort gab es dann ein Geländespiel. Zurück im Lagerhaus mussten wir unsere Zimmer aufräumen und war schon wieder an Zeit Znacht zu essen. Es gab Gerstensuppe. Nachdem wir unsere Ämtli erledigt hatten, ging es weiter mit dem Abendprogramm. Wie einige von uns bereits vermutet hatten, war heute die Taufe der Wölfe, die noch keinen Pfadinamen hatten. An einem Lagerfeuer warteten wir geduldig und nahmen unsere frischgetauften Freunde in Empfang. Nach der Taufe gab es im Heim noch warmen Tee und einen kleinen Dessert. Danach hiess es Zähneputzen und müde gingen wir schlafen.

Mittwoch, 30.09.2020

Müde krochen wir heute Morgen aus unseren Betten, nachdem wir von den Leitern geweckt wurden. Beim Frühstück tankten wir viel Energie, die wir für den langen Tag, der uns noch bevorstand gut gebrauchen konnten. Denn nach dem Essen durften wir unsere Lunch-Säckli richten, unsere Rucksäcke packen und ab gings auf die Tageswanderung. Mit den Bussen fuhren wir nach Pfäffikon und von dort wanderten wir über den Seedamm nach Rapperswil in den Kinderzoo. Im Zoo angekommen, teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und konnten dann selbstständig den Zoo erkunden. Wir konnten Elefanten, Pinguine, Flamigos, Giraffen, Affen und Geparden beobachten. Während sich einige der Pfader schon etwas früher zu Fuss auf den Rückweg machten, verbrachten die Wölfe und anderen Pfader noch etwas mehr Zeit im Zoo und begaben sich dann mit den Bussen auf eine wegen dem Stau etwas längere Rückfahrt. Zurück im Lagerhaus durften wir noch duschen gehen, wobei wir die Dusche in eine Sauna umwandelten. Pünktlich zum Znacht trafen auch noch die Pfader, die zu Fuss zurück gingen ein. Zum Essen gab es Nüdeli mit Rahmsosse. Am Abend gingen wir nach draussen und wir machten ein Lagerfeuer mit einem Sing-Song. Nach dem «Guet-Nacht» Lied gingen wir alle müde von dem ereignisreichen Tag ins Bett.

Donnerstag, 1.10.2020

Heute Morgen wurden wir von den Leitern mit Musik geweckt. Nachdem wir unsere Frühstückbrote und unser Müsli gegessen hatten, durften wir uns für die «Spez» eintragen. Es gab die Spezialitäten Feuer, Natur, Samariter, Sackmesser und Musik. Als sich dann alle Wölfe eingetragen hatten, sagten uns die Leiter was wir für den «Spez» mitnehmen mussten und dann ging es schon los. Fleissig wurde gelernt, geschnitzt, Feuer und Musik gemacht. Zum Zmittag verspeisten wir hungrig den leckeren Kartoffelstock. Nach dem Essen machten wir unsere Ämtli und hatten noch etwas Freizeit bis es mit dem Programm wieder weiterging. Am Nachmittag gingen wir nach draussen und spielten Sitzball und Brennball. Danach gab es einen Zvieri und dann war es schon wieder an der Zeit, unsere Koffer zu packen. Nachdem alle gepackt hatten, durften wir in den Essraum gehen, wo es schon einmal eine Suppe zur Vorspeise gab. Als alle ihre Suppe gegessen hatten, mussten wir in einer letzten Prüfung unseren Mut unter Beweis stellen und somit auch, dass wir würdige Nachfolger für Miraculix sind. Leise mussten wir uns durch einen unterirdischen Tunnel schleichen, der sich in Mitten Roms befand und das ohne dass uns die Römer entdeckten. Es war sehr dunkel, neblig und gruselig, da auch immer wieder unheimliche Geräusche zu hören waren. Nachdem sich dann alle erfolgreich durch den Tunnel geschlichen hatten, gab es Fajitas zum Znacht und eine leckere Roulade zum Dessert. Dann war es schon wieder Zeit für das «Guet-Nacht» Lied und wir fielen alle müde in unsere Schlafsäcke.

Freitag, 2.10.2020

Viel zu früh mussten wir heute Morgen aus unseren Schlafsäcken kriechen und uns für den letzten Tag fertig machen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer fertig und brachten das ganze Gepäck schon einmal nach draussen. Als dann alle ihre sieben Sachen zusammen hatten, spielten wir draussen verschiedene Spiele, während die Leiter das Lagerhaus putzen. Zum Zmittag assen wir Hot Dogs und zum Dessert gab es noch Kuchen. Danach machten wir noch «Föteli» mit allen, die im Lager waren und dann war es schon an der Zeit, sich vom Lagerhaus zu verabschieden, in die Busse einzusteigen und los gings zurück nach Gossau. Die Rückfahrt verging wie im Flug und schon waren wir wieder am Bahnhof Gossau wo wir unseren Eltern freudig in die Armen fallen konnten. Nachdem wir alle unsere Abzeichen und Lagerdrücke bekommen haben, war es an der Zeit «Tschüss» zu sagen und ab nach Hause!

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