Lagerblog Herbstlager

Lagerblog Herbstlager 2019

Samstag, 28. September 2019

Endlich wieder HELA! Um 8.15 Uhr haben wir uns am Bahnhof in Gossau versammelt, denn die ICE AGE-Helden, Manni, Diego, Sid und Buck, benötigen unsere Hilfe. Ein böser Geschäftsmann namens Tuho van Affald hat mitten auf dem Eis eine neue Fabrik erbaut. Dadurch zerstört er die ganze Umwelt um den Nordpol herum. Das Eis beginnt zu schmelzen und das Wasser verfärbt sich nach und nach zu einem giftigen Schwarz. Zusammen mit den Helden begeben wir uns auf das Abenteuer, um Tuho van Affald zu bekämpfen.
Die dreistündige Hinfahrt nach Wassen verging dank Spielen wie Hangman und Uno im Nu. Blöderweise haben wir auf dem Zwischenstopp in Estfeld ganz knapp den Bus verpasst. Die Wartezeit konnte aber gemütlich mit einer Lunchpause kompensiert werden. Nach der Ankunft in Wassen, ging es weiter mit einem Foto-OL. Dabei konnten wir uns einen guten Einblick über das Dorf verschaffen. Anschliessend machten wir uns auf den Weg zum Lagerhaus, wo auch unsere
ICE AGE-Helden wohnten. Dort hatten wir Zeit unsere Zimmer zu beziehen, bis es dann gleich ein leckeres Abendessen gab.
Ohne Regeln kann keine Suchmission funktionieren. Deshalb haben wir zusammen mit unseren Leitern einen Lagerpakt erstellt. Als alle Abenteurer den Pakt unterschrieben haben, gingen wir nach dem Guet Nacht-Lied ins Bett.

Sonntag, 29. September 2019

Die erste Nacht im HELA war überstanden und wir sind um 7.00 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück haben wir uns in unsere vier Gruppen eingeteilt. Es gab verschiedene Posten, wo wir wissenswertes über die Pfadigeschichte lernten, Bilder zeichneten, den Bunten-Abend planten oder Spiele spielten.
Am Nachmittag gab es ein Spielturnier mit diversen Ballsportarten. Nach dem schwitzigen Training hatten wir Zeit zu Duschen und uns in unserer Freizeit auszutoben. Unter anderem lernten wir dort mit unseren Leitern, wie man ein schönes grosses Feuer entfacht.
Die Spaghetti zum Abendessen waren köstlich. Mit satten Bäuchen beschäftigten wir uns dann mit einer Runde Werwölfeln. Ganz überraschend kam dann unser persönliches Highlight: die Taufe!
Die Wölfe, die noch keinen Pfadinamen hatten, wurden endlich getauft. Sie erhielten alle einen Namen, der perfekt zu ihrer Persönlichkeit passte. Zu diesem Anlass konnten wir feine Vanille- und Schokocreme als Dessert geniessen. Frisch getauft und vollgegessen, wurde das Guet Nacht-Lied gesungen und wir fielen erschöpft in die Federn.

Montag, 30. September 2019

Montage sind ja normalerweise nicht so beliebt… Im HELA aber schon!
Um 7.30 Uhr hiess es “Guten Morgen & raus aus den Federn”. Direkt nach dem Frühstück bereiteten wir uns auf einen Posten vor, wo wir lernten, wie wir uns bei einem Unfall zu verhalten hatten. Denn Tuho van Affald ist in der Nacht aufgetaucht und hat unsere Freunde, Manni, Diego, Sid und Buck schwer verletzt und unseren Leiter Akaluk sogar entführt…!
Dementsprechend mussten wir unsere Helden mit verschiedenen Methoden verarzten. Am Schluss konnten wir sogar selbst ein Theater spielen, wo wir einen Unfall simulierten und den Verletzten behandelten.
Als wir zu Mittag gegessen hatten, ging es weiter mit Sport. Zum Aufwärmen haben wir Zumba getanzt. Danach gab es wieder ein kleines Spielturnier, wo die Gewinner feines Vanillepudding erhielten.
Das Abendessen war wie gewohnt super lecker. Es gab Riz Casimir mit Kiwi. Anschliessend hatten wir ein wenig Freizeit, bis wir uns für einen Filmabend bereitmachten. Passend zum Lagermotto, haben wir ICE AGE 4 geschaut. Mit Popcorn und Chips gefüllt, ging es dann nach dem Guet Nacht-Lied ins Bett.

Dienstag, 1. Oktober 2019

“Guten Morgen Sonnenschein!”, so wurden wir am vierten Tag des HELA’s geweckt. Nach einem ausgewogenen Frühstück, mussten wir unseren Tagesrucksack packen. Auf dem Programm stand nämlich die Tageswanderung. Auf der Suche nach einem Investor, der uns Geld geben würde, um Tuho van Affald zu stürzen, begaben wir uns auf den Weg zur Gletschermühle. Über Stock und Stein kamen wir an einem Wasserkraftwerk vorbei, welches im Besitz von Tuho van Affald war. Auf dem Boden lag überall ganz viel Abfall und wir fragten uns, ob Tuho van Affald wohl hierhin geflüchtet sei.
Weiter den Fluss entlang gab es eine schöne Feuerstelle wo wir unsere Würste brieten und z’Mittag assen. Danach hatten wir viel Zeit uns beim Stauen vom Fluss auszutoben, Gespräche zu führen oder am Feuer Rauchzeichen zu machen.
Plötzlich kamen Adagio und Batta her gestürmt und teilten uns mit, dass sie einen Investor gefunden haben. Er würde uns helfen, die Umweltverschmutzung zu stoppen und uns allenfalls Lösegeld für die Befreiung von Akaluk geben.
Mit dieser tollen Nachricht sind wir aufgebrochen um uns auf den Rückweg zu machen.
Im Lagerhaus angekommen, haben wir geduscht und bis zum Abendessen noch weiter an unseren Kappla-Türmen gebastelt.
Der grosse Hunger wurde mit köstlichen Rösti mit Spiegelei, Speck und Salat gestillt.
Mit einer Lotto-Runde und Handpeeling liessen wir den Abend ausklingen, bis wir das
Guet Nacht-Lied sangen und uns schliesslich schlafen legten.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Um 7.00 Uhr wurden wir von unseren Leitern wachgerufen. Trotz grauem Regenwetter gibt es für uns Wölfe keinen Grund für schlechte Laune.
Nach dem gesunden Frühstück ging es zackig los mit Packen und Lunch fassen. Heute war nämlich Badespass angesagt. Weil das Eis um die Fabrik von Tuho van Affald nach und nach schmilzt, mussten wir lernen schneller zu Schwimmen.
Auf dem Weg zum Hallenbad folgte ein steiler Abstieg ins Dorf Wassen. Um die Wartezeit zu überbrücken, spielten wir verschiedene Spiele, wie Ninja Fight und “chum mit, gang weg”. Die einstündige Busfahrt war sehr turbulent und manchen hat es blöderweise den Magen umgedreht. Dennoch haben wir es heil ins Hallenbad geschafft, wo wir unseren Lunch verputzten.
Danach ging es ab ins Wasser. Wir konnten uns auf der Rutsche und auf dem Sprungturm richtig austoben. Einige von uns konnten sich sogar überwinden ab dem 3 Meter-Brett zu springen, wo es ab und an auch einen spritzigen Klatscher gab. Das Plantschen war nach drei Stunden leider schon zu Ende und wir begaben uns wieder auf die Rückreise.
Hungrig und erschöpft, freuten wir uns riesig auf das Gehacktes mit Hörnli & Apfelmus zum Abendessen.
Den Rest des Abends verbrachten wir mit einem gemütlichen Sing-Song am warmen Kamin. Es wurden schöne Pfadi-Lieder gesungen und lustige Witze erzählt.
Abschliessend haben die, die das erste Mal im HELA waren noch das Wolfsversprechen gegeben, bis dann das Guet Nacht-Lied gesungen wurde und wir endlich ins Bett fielen.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Heute Morgen wurden wir mit lautstarker Musik aus unseren Betten geworfen. Mit müden Äugelein sassen wir am Frühstück, wo wir unsere gestrichenen Brote verdrückten. Trotzdem mussten wir fit sein, denn die Spez-Prüfungen standen bevor. Die Wölfe durften zwischen etlichen Kategorien auswählen: Samariter, Feuer, Natur & Umwelt, Kochen und Musik.
Beim Samariter-Spez lernten wir alles über erste Hilfe. Von Verbrennungen bis zur Seitenlage, mit verschiedenen Theaterspielen analysierten wir das dazu passende Unfallverhalten. Gleichzeitig haben wir beim Feuer-Spez gelernt, auf welche Dinge man alles achten muss, wenn man ein Feuer entfachen will. Besonders viel Spass machte hier das Holzhacken. Dazu erfuhren wir bei Natur & Umwelt alles Mögliche über die Pflanzen im Wald und wie man Umweltbewusster lebt. Beispielsweise, dass man sich erstmal wärmer anzieht, bevor man die Heizung aufdreht. Dafür ging es beim Musik-Spez kreativer voran. Wir durften dort unsere eigenen Instrumente bauen und sogar Gitarre spielen lernen. Zuletzt haben wir beim Koch-Spez ein feines Mittagessen und ein Dessert gezaubert.
Scharf auf den z’Mittag, haben wir unsere Ranzen mit den köstlichen Älplermagronen von den Spez-Köchen vollgeschlagen.
Daraufhin hatten wir noch ein wenig Freizeit, bis es mit dem nächsten Programmblock, dem Geländespiel, weiterging.
Das Ziel des Geländespiels war die Fabrik von Tuho van Affald endlich zu stürzen. Hierfür mussten wir im Wald viel Spielgeld vom Investor sammeln, um uns den Weg zur Fabrik freizuschaufeln und die Fabrikwachen zu besiegen.
Mit vereinten Kräften haben wir es nun endlich geschafft, die Fabrik zu vernichten.
Voller Stolz konnten wir unsere Freizeit bis zum letzten Abendessen geniessen. Es gab ein riesiges Festmahl mit ausgezeichneten Fajitas.
Um den letzten Abend des HELA’s zu feiern, gab es einen Bunten Abend mit Minigames und Süssigkeiten.
Hundemüde sangen wir letztendlich das Guet Nacht-Lied und sanken in unsere Kissen.

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